Sabine Dio    


 

Etwas über mich


Ich modelliere und zeichne, seit ich denken kann. Mein Lieblingsobjekt ist immer das, an dem ich gerade arbeite. Die Idee entwickelt sich, wird ins Leben geholt und tatsächlich greifbar. Manche Stücke werden genau so, wie sie geplant in meinem Kopf waren, manche entwickeln ein beträchtliches Eigenleben – ich liebe beides. Ich 'knete' klitzekleine Dinge für Schmuckstücke und freue mich ebenso über große Dinge, die in die Welt wollen. Ton, Wachs und Plastiline, also Materialien für additives Arbeiten, auch für den Edelmatall oder Bronzeguß sind meine Materialien. Ich kombiniere und mag Materialmix - beispielsweise Ton, Stein, Bronze, Papier, Chitin, Holz, Erde, ... uvm.

Meine Motive sind zur Zeit Mensch, Portrait, Tier.

Meine Thema ist zur Zeit Philosophie, wörtlich: 'Liebe zur Weisheit' als Existenzgrundlage.

Meine Mittel sind Beobachtung, Kommunikation, Meditation... .

Geboren 1967, Abitur, meine feintechnische Ausbildung, in der das Herstellen von Wachsmodellen, ebenso, wie der Edelmetallguß und keramisches Brennen Bestandteil waren, sowie intensives autodidaktisches Arbeiten und Zeichnen erlauben mir vielseitige Herstellungsverfahren.

Autodidaktische künstlerische und technische Weiterbildung:

Be- und Verarbeiten von Gips, Ton, Wachs, Stahl, Kunststoff, Beton, Papier, Keramik, Edelmetall, Formenbau, Bronzegußverfahren, Stahl- und Edelmetallguss, Modellation und Zeichnung: anatomische Studien, Portait, Akt, ...... uvm

Ikonologie, Ikonografie, Geschichte und neuere Geschichte der Kunst, Themen der Gegenwartskunst, ... .

Außerdem Stelle ich Formen für Kleinserien her und experimentiere gern mit den unterschiedlichsten Materialien auch mit Fotografie. Ich leite kunsthandwerkliche Kurse - auch mit Kindern (modellieren in Wachs, Chavant Clay und Ton, Zeichnen, filzen, Papierarbeiten, uvm.)

Ich habe mich an einigen Gruppenausstellungen im Raum Düsseldorf beteiligt.

 


 

Tante Rosa malte Rosen

Mit vier Jahren beeindruckten die Rosen meiner Großtante mich schwer. Mich begeisterte, dass man etwas Vorhandenes reproduzieren, etwas Eigenes daraus machen und sich auf diese Weise mitteilen konnte. Von da an bereitete ich mich darauf vor - und hinderte mich immer wieder daran - Künstlerin zu werden, indem ich dafür lernte, übte, beobachtete, hinterfragte: Handwerkstechniken, Ausdrucksmöglichkeiten, Menschsein: Gesellschaftsmodelle, Lebensbilder, Lebensentwürfe, Wahrnehmung, Angst, Aggression, Krankheit, Freude, Frust, Lust... .

Fertig damit werde ich sicher nie. Meine Themen sind demnach Beobachtung, Mensch, Objekt, Abläufe, Ambivalenz, Überraschung und vieles mehr wird sich noch daraus ergeben... .